Außerklinische Reanimation im Jahr 2025

Für den Jahresbericht zur außerklinischen Reanimation wurden Daten von 208 Notarzt- und Rettungsdiensten aus ganz Deutschland ausgewertet, die am Deutschen Reanimationsregister teilnehmen. Die Zahlen zeigen unter anderem, dass es mehr Hilfe durch alarmierte Ersthelfende gab.

Blutproben zeigen Alterungsmuster

Mit KI-basierten „Gewebeuhren“ kann man das biologische Alter menschlicher Organe bestimmen - das haben Forschende am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und am Ludwig Boltzmann Institute for Network Medicine (LBI-NetMed) der Universität Wien nachgewiesen.

Candida auris künftig besser bekämpfen?

Künftig könnte der Kampf gegen den gefürchteten multiresistenten Krankenhauspilz Candida auris leichter werden. Ein synthetisches Zuckermolekül könnte als Grundlage für einen Impfstoffkandidaten, schützende Antikörper und einen Prototypen für einen Schnelltest dienen.

Sterbehilfe: Forschende legen neuen Gesetzentwurf vor

Obwohl die Beihilfe zum Suizid in Deutschland erlaubt ist, fehlen an vielen Stellen eindeutige und konsistente gesetzliche Regeln. Mit einem neuen Gesetzentwurf zur Sterbehilfe wollen Juristinnen und Juristen aus Halle, München und Augsburg diese Lücke schließen.

Standardisierung von Patienteneinwilligung zur Obduktion

Was bei Organspenden schon länger möglich ist, soll nun auch für Obduktionen gelten. Mit einer standardisierten Lösung soll es leichter werden, dass Patientinnen und Patienten sich zu Lebzeiten zu der Frage positionieren, ob sie im Falle ihres Versterbens eine Obduktion wünschen und ob dann Daten und Proben aus dieser Obduktion auch wissenschaftlich weiter genutzt werden dürfen.

Frühere MS-Diagnosen

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste chronische Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems. Eine frühzeitige und genaue Diagnose ist entscheidend, um die Wirksamkeit der Behandlung zu verbessern und Nervenschäden zu reduzieren.

ADHS: Neudiagnosen steigen

Die ADHS-Neudiagnosen bei Mädchen legten mit einem Zuwachs von 21 Prozent stärker zu als bei Jungen mit 14 Prozent. Insgesamt gab es im Vergleich zum Vorjahr 2024 einen Anstieg um 16 Prozent.