Herzlich Willkommen

beim Dachverband für Technologen/innen und Analytiker/innen in der Medizin Deutschland e.V., dem einzigen Berufsverband, der die Interessen der 4 Berufe MTLA, MTRA, MTAF und VMTA vertritt. Hier finden Sie viele Informationen, Neuigkeiten und Wissenswertes über die 4 Berufe. Unser Slogan „Ohne MTA keine Diagnostik - ohne Diagnostik keine Therapie!“ macht deutlich, dass unsere 4 Berufe fast alle diagnostischen Leistungen erbringen, damit Ärztinnen und Ärzte ihre Patienten erfolgreich behandeln können.

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English Language Course in Dublin

Over the past 3 years the European Academy of English for Health Professionals (EAEHP) have delivered a series of very successful professional English language courses specially designed for radiographers. Qualified radiographers and student radiographers from across Europe have participated in our courses which are delivered in partnership with University College Dublin in Ireland.

Further information:
 

European Society of Radiology auf dem Deutschen Röntgenkongress vertreten

Die European Society of Radiology wird auf dem Deutschen Röntgenkongress mit einem Stand vertreten sein.

Am Stand wird es spezielle, reduzierte Einschreibegebühren für den ECR 2018 geben, die ausschliesslich für RöKo-Teilnehmer angeboten werden!! Es lohnt sich, am Stand vorbeizuschauen.

Der Röntgenkongress findet vom 24.05.- 27.05.2017 in Leipzig statt. Nähere Informationen zum Kongress finden Sie auf der Homepage.

Bundesrat stimmt neuem Strahlenschutzgesetz zu

Der Bundesrat hat heute dem Strahlenschutzgesetz zugestimmt. Damit wird das Strahlenschutzrecht in Deutschland umfassend modernisiert und der radiologische Notfallschutz auf Grundlage der Erfahrungen nach Fukushima konzeptionell fortentwickelt.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Das Strahlenschutzrecht hat große Bedeutung für die menschliche Gesundheit und für viele Lebensbereiche. Das Gesetz bringt zahlreiche Verbesserungen für den Gesundheits- und Verbraucherschutz in Deutschland."

Ionisierende Strahlung kommt in vielen Bereichen vor, zum Beispiel in der Medizin, in der Industrie oder in der Forschung. Der breite Anwendungsbereich des Strahlenschutzrechts wird nun durch das neue Strahlenschutzgesetz noch erheblich erweitert. So regelt es zum Beispiel den Einsatz radioaktiver Stoffe oder ionisierender Strahlung zur Früherkennung von Krankheiten. Voraussetzung ist, dass der Nutzen das Risiko der eingesetzten Strahlung überwiegt. Bislang war der Einsatz von Röntgenstrahlung in diesem Zusammenhang allein für die Früherkennung von Brustkrebs erlaubt.

Auch der Umgang mit dem radioaktiven Edelgas Radon wird zum Schutz der Bevölkerung in dem Gesetz umfassend geregelt. Radon, das aus dem Boden austritt, gilt nach Tabakrauch als die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Das Gesetz legt erstmals einen Referenzwert zur Bewertung der Radonkonzentration in Wohnräumen und Arbeitsplätzen fest. Anders als ein Grenzwert, der nicht überschritten werden darf und bußbewehrt ist, bildet der Referenzwert den Maßstab für Schutzmaßnahmen, um unterhalb des Wertes zu bleiben.

Das Strahlenschutzgesetz schafft zudem die Grundlagen für ein zwischen Bund und Ländern abgestimmtes, modernes Notfallmanagementsystem. Die Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung bei Notfällen im In- und Ausland sind in Notfallplänen darzustellen. Neu ist auch die Einrichtung eines radiologischen Lagezentrums unter Leitung des Bundesumweltministeriums, das bei einem überregionalen Notfall eine einheitliche Lagebewertung erstellt.

Bislang war das Strahlenschutzrecht in der auf dem Atomgesetz basierenden Strahlenschutzverordnung und der Röntgenverordnung geregelt. Aus Anlass der Umsetzung einer Euratom-Richtlinie wurden nun erstmals alle Bereiche des Schutzes vor ionisierender Strahlung systematisch in einem Gesetz zusammenfasst.

Die Regelungen zur Optimierung des Notfallschutzes werden bereits in diesem Jahr in Kraft treten. Die anderen Neuregelungen sollen zusammen mit noch zu erarbeitenden konkretisierenden Rechtsverordnungen bis Ende 2018 in Kraft treten.

12.05.2017 | Pressemitteilung Nr. 156/17 | Strahlenschutz

(Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)

Bundestagswahl 2017 - Ihre Mitwirkung ist für die Durchsetzung der Forderungen des DVTA wichtig!

Der DVTA ist Mitglied des Bündnisses Technische Allianz (Bündnis TA), in dem er sich gemeinsam mit den Verbänden der BTA, CTA und PTA für eine Novellierung der jeweiligen Berufsgesetze nebst Ausbildungs- und Prüfungsverordnung einsetzt, mit dem Ziel, dass die Novellierung idealerweise im Regierungsvertrag verankert wird.

Dafür wurde für die Bundestagswahl 2017 der nachfolgende Forderungskatalog nebst  Fragen für die Wahlkreiskandidaten entwickelt: 

                                                                                                 
Forderungskatalog (62kB,PDF)
 
Damit die Forderungen des Bündnisses TA bundesweit Gehör finden, sind wir auf Ihre wertvolle Mitarbeit angewiesen.
Wir bitten Sie, ihren Wahlkreiskandidaten den anliegenden Forderungs – und Fragenkatalog (beinhaltet sieben Fragen) nebst Musterbrief (rote Textstellen bitte noch ergänzen), der unter: www.buendnis-ta.de/Aktionen/ zur Beantwortung vorzulegen bzw. zuzusenden.

Deren Beantwortung soll die Politiker an der Wahlkreisbasis dazu anregen, sich mit der Ausbildungs- und Berufswirklichkeit von TA zu beschäftigen und die Dringlichkeit der Novellierung idealerweise auf die Bundesebene zu kommunizieren.
Sollten Sie Ihre Bundestagsabgeordneten noch nicht kennen, finden Sie Ihre Kandidaten, wenn Sie die Postleitzahl ihres Wohnortes eingeben, unter: www.abgeordnetenwatch.de/

 
Mehr Informationen zum Bündnis TA finden Sie unter: www.buendnis-ta.de

Vielen Dank!

Der DVTA unterstützt die Forderungen des Frauenrates zu einer effektiven Gleichstellungspolitik!

Zur Bundestagswahl 2017 richtet sich der Deutsche Frauenrat (DF) mit neun Forderungen an die Parteien im Wahlkampf. Mit diesen frauen- und gleichstellungspolitischen Forderungen geht der Deutsche Frauenrat in die Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Parteien und an die gesellschaftspolitische Öffentlichkeit.

"Wir fordern alle demokratischen Parteien auf, sich zu einer effektiven Gleichstellungspolitik zu bekennen. Rechtspopulismus ist eine Gefahr für die Freiheit der Geschlechter und für die Demokratie. Dem müssen wir aktiv entgegentreten“, so Mona Küppers, Vorsitzende des Deutschen Frauenrats.

In den neun Forderungen des DF enthalten sind außerdem die Umsetzung von Vereinbarkeit und partnerschaftlicher Arbeitsteilung, eine strukturierte gendergerechte Finanzpolitik, Schutz und Stärkung von geflüchteten Frauen und Mädchen und die Forderung für ein geschlechtergerechtes Gesundheitswesen. Alle neun Forderungen des DF zur Bundestagswahl 2017 finden Sie hier:

Pressemitteilungen Forderungen

Der DVTA als berufsständige Vertretung des überwiegenden Frauenberufs MTA unterstützt die Forderungen des Frauenrates.
Trotzdem es sich hier um einen weiblichen Beruf in MINT handelt, findet eine Benachteiligung gegenüber dem eher männlich besetzten Mechatronikerberuf bei der Vergütung und den Aufstiegsmöglichkeiten (z.B. keine Ausbildungsvergütung, Sackgassenberuf etc.) genauso statt, wie durch familienunverträgliche Arbeitszeiten und geringe Wertschätzung.
Es wird Zeit zu erkennen, dass Frauen in MTA-Berufen es wert sind. Ohne MTA keine Diagnostik - ohne Diagnostik keine Therapie!

DVTA fordert dringend Novellierung des MTA-Gesetzes und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung

Forderung: Novellierung des Berufsgesetzes/ Novellierung und Anpassung der Ausbildungskataloge

Vorschlag: Änderung der Anlage 1-4 der MTA-APrV 25.07.2014 (Entfernung obsoleter Inhalte und Ersetzung durch aktuelle Bezeichnungen)

Im Rahmen der zugesagten Regelungen für eine Teilzeitausbildung zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollte die Bundesregierung die Chance nutzen, die dringend notwendige Novellierung des MTAG und der MTA-APrV vorzunehmen. Der dafür notwendige Input liegt der Bundesregierung in Gestalt von Gutachten und der Vorschläge des DVTA vor.
Zu festigen ist dabei auch die Bedeutung des Heilberufs, da sich derzeit beobachten lässt, dass sich der Akademisierungsdruck auf die MTA-Qualifikation in einem verstärkten Rückgriff auf andere akademische Berufszweige ohne heilberufliche Fundierung ein Ventil sucht.