Das Berufsbild MTLA...

Medizinisch-technische LaboratoriumsassistentInnen (MTLA) führen selbstständig und eigenverantwortlich die notwendigen laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen durch, die von Ärzten für die Krankheitserkennung, -behandlung und -vorsorge benötigt werden. Circa 70% aller Diagnosen werden auf der Grundlage der laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen gestellt.

Die Aufgabengebiete der MTLA sind sehr breit gefächert und werden in vier große Fachgebiete eingeteilt, die sich nochmals in spezielle Fachteile untergliedern.

In jedem der Fachgebiete werden laboratoriumsmedizinische Untersuchungen mit verschiedensten Analysentechniken, die von einfachen Farb- oder Trübungstests bis zu hochkomplexen molekularbiologischen Untersuchungsgängen reichen, durchgeführt.

Diese Analytik ist durch unterschiedlichste Qualitätssicherungsmaßnahmen in ein Qualitätsmanagementsystem eingebunden, dass durch MTLA auf- und ausgebaut wird. Dabei kommen immer umfangreicher elektronische Medien zum Einsatz.

AKTUELLES

Gefahr durch zu frühen Einsatz der SARS-CoV-2-Antigentests

Der flächendeckende Einsatz des SARS-CoV-2-Antigentests  gefährdet die Patientensicherheit. Die niedrigere Sensitivität des Tests im Vergleich zum Goldstandard PCR-Tests ist noch in der Überprüfung. Das Abwarten dieser Ergebnisse ist wichtig, da für eine Patienten sichere Versorgung klar sein muss, das Maß an Sensitivität klar sein muss, um die Gefahr falsch negativer Ergebnisse zu vermeiden. Auch muss erst klar sein, welche Spezifität des Antigentest im Vergleich zum PCR-Test akzeptiert werden kann, um die Gefahr falsch positiver Ergebnisse zu vermeiden. MTLA, die die Laboranalysen der SARS-CoV-2 – Tests machen, brauchen diese verlässlichen Parameter, um valide Ergebnisse zu erzielen. Zudem sollten die Laboranalysen der SARS-CoV-2-Antigentests durch qualifizierte MTLA durchgeführt werden, um auch so die Qualität und Validität der Laborergebnisse zu gewährleisten.

Nur so kann der Patientenschutz gewährleistet werden, der erste Priorität haben muss!

 

Systemrelevant aber angewiesen auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende

Gemäß der Antwort der Bundesregierung (19/21889) haben im Dezember 2019 haben von 33,7 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten rund 10,2 Millionen in systemrelevanten Berufsgruppen (unter anderem medizinisches und pädagogisches Personal, Logistik, Entsorgung) gearbeitet. Davon brauchten 2, 3 Prozent eine finanzielle Unterstützung, das sie von ihrem Gehalt nicht leben können. Dies ist ein Skandal. Systemrelevante Berufe, wie MTA, müssen so angemessen bezahlt werden, dass sie von dem Gehalt auch leben können.

Unterstützung benötigt!

Berufspolitik

Unterstützen Sie  die Forderungen von ver.di für mehr Gehalt und Entlastung für die Beschäftigten in Bund und Kommunen, indem Sie an den nachfolgenden Fotopetitionen (Ihr Bild wird Teil eines riesigen Transparents, dass die Unterstützer*innen der Forderungen zeigt) teilnehmen:

Klare Regeln für Corona – Arbeitsschutz im Gesundheitswesen

Das Kompetenznetz Public Health COVID-19 hat eine Infoblatt mit technischen, organisatorischen und persönlichen Schutzmaßnahmen zur Vermeidung einer Infektion mit SARS-CoV-2 zum Arbeitsschutz im Gesundheitswesen zusammengestellt, welches neben allgemeinen Maßnahmen für den klinisch-stationären Bereich und Praxen, insbesondere auch Maßnahmen für medizinische Labore enthält.

Stellungnahme zum Referentenentwurf des MTA Gesetzes ist erfolgt

Referentenentwurf MTA Gesetz MTAG Stellungnahme

 
Der DVTA e.V. hat fristgerecht Stellung zum Referentenentwurf zum MTA Gesetz des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) genommen.
 
Die Stellungnahme kann auf der Homepage unter dem Punkt "Stellungnahmen" oder über diesen Link abgerufen werden. Am 25.08.2020 wird der DVTA e.V. seine Position bei der Anhörung vertreten.
 
Darüber hinaus hat der DVTA eine gemeinsame Stellungnahme mit den Fachgesellschaften und -vereinigungen ind erRadioloige erarbeitet, diese finden Sie unter "Stellungnahmen" oder über den Link.