Das Berufsbild MTLA...

Medizinisch-technische LaboratoriumsassistentInnen (MTLA) führen selbstständig und eigenverantwortlich die notwendigen laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen durch, die von Ärzten für die Krankheitserkennung, -behandlung und -vorsorge benötigt werden. Circa 70% aller Diagnosen werden auf der Grundlage der laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen gestellt.

Die Aufgabengebiete der MTLA sind sehr breit gefächert und werden in vier große Fachgebiete eingeteilt, die sich nochmals in spezielle Fachteile untergliedern.

In jedem der Fachgebiete werden laboratoriumsmedizinische Untersuchungen mit verschiedensten Analysentechniken, die von einfachen Farb- oder Trübungstests bis zu hochkomplexen molekularbiologischen Untersuchungsgängen reichen, durchgeführt.

Diese Analytik ist durch unterschiedlichste Qualitätssicherungsmaßnahmen in ein Qualitätsmanagementsystem eingebunden, dass durch MTLA auf- und ausgebaut wird. Dabei kommen immer umfangreicher elektronische Medien zum Einsatz.

Der DVTA unterstützt den Aufruf des Deutschen Frauenrates (DF): Mehr Frauen in die Parlamente!

Der Dachverband für Technologen/-innen und Analytiker/-innen in der Medizin Deutschland e.V. /(DVTA), der die Interessen der MTA als drittgrößte Berufsgruppe des Gesundheitswesens vertritt, sieht es als wichtig an, dass Frauen gleichberechtigt über die Geschicke der Gesellschaft mitbestimmen. Der DVTA unterstützt daher den Aufruf des Deutschen Frauenrates für "Mehr Frauen in die Parlamente" Nur einer die Parität berücksichtigenden Wahlrechtsreform kann zugestimmt werden. Der DVTA ruft daher alle MTA auf, sich an dem Aufruf des Frauenrates #mehrfrauenindieparlamente  durch Unterzeichnung unter https://www.frauenrat.de/petition-mehrfrauenindieparlamente/ für Parität in der Politik einzusetzen!  Gerade der Frauenberuf MTA braucht dringend eine starke politische Frauenlobby!

Die Tarifeinigung zur Ausbildungsvergütung, auch der MTA-Berufe, gilt.

Weder die VKA noch die TdL haben innerhalb der Erklärungsfrist bis zum 14. Dezember 2018 die Tarifeinigung zur Ausbildungsvergütung durch Einbeziehung der Auszubildenden in den TVAöD-Pflege vom 30. Oktober 2018 widerrufen, sodass diese zustande gekommen ist.

Danach sollen auch die MTA-Berufe ab dem 01.01.2019, die in der Tarifeinigung vom April 2018 (siehe Artikel im MTA Dialog) vereinbarten Ausbildungsentgelte erhalten.

Die redaktionelle Umsetzung der Tarifeinigung wird, laut Auskunft von ver.di, umgehend aufgenommen werden. Hierbei wird die TdL auch die Auszubildenden in den betrieblich-schulischen Gesundheitsberufen im Bereich der psychiatrischen Landeskliniken in den Geltungsbereich des beabsichtigten Tarifvertrages für Auszubildende der Länder in Gesundheitsberufen (TVA-L Gesundheit) aufnehmen.

KI soll nicht Arzt-Entscheidungen ersetzen

Künstliche Intelligenz ist schon heute Realität in der Medizin, etwa in Laboren. Aber auch Patienten können sie zur Symptombewertung nutzen. Das ist nicht unumstritten.

Den Artikel zum Thema finden Sie hier.

Der DVTA unterstützt die Forderungen des Deutschen Frauenrates zu 100 Jahren Frauenwahlrecht und Gleichberechtigung vollumfänglich

Es ist endlich Zeit auch den nicht akademischen Frauen-MINT- Berufen, wie denen der MTA-Berufe, die gleiche Anerkennung zukommen zu lassen, wie den entsprechenden nicht akademischen Männer-Mint-Berufen, wie z.B. dem Mechatroniker.
MTA sind wichtig für die Patientensicherheit, denn "Ohne MTA keine Diagnostik, ohne Diagnostik keine Therapie!".  Alle Akteure des Gesundheitswesens können eine optimale Patientenversorgung nur gewährleisten, wenn sie wertschätzend und auf Augenhöhe miteinander handeln, gleichen Lohn für gleiche Arbeit wie gleichwertige Aufstiegs- und Fördermöglichkeiten erhalten. Demokratie bedingt, dass alle Geschlechter gleich(wertig) behandelt werden.