Das Berufsbild MTAF...

Funktionsdiagnostische Methoden werden zum Erkennen von Störungen des zentralen und peripheren Nervensystems, der Sinnesorgane insbesondere im Hals-Nasen-Ohren-Bereich, des Herz-Kreislaufsystems und der Lunge eingesetzt. Auch im Verlauf therapeutischer Maßnahmen werden die Funktionen dieser Organe geprüft. Die Funktionsdiagnostik bedient sich dabei komplizierter und empfindlicher elektronischer Messverfahren.

Medizinisch-Technische Assistenten für Funktionsdiagnostik (MTAF) führen Untersuchungen auf Anordnung eines Arztes durch, beziehungsweise assistieren bei diagnostischen Untersuchungen und therapeutischen Maßnahmen.

AKTUELLES

Verschärfung des Fachkräftemangels in MTA-Berufen

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Der Fachkräftemangel in den MTA-Berufen hat in den letzten Jahren spürbar zugenommen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) im Auftrag des Dachverbandes für Technologen/-innen und Analytiker/-innen in der Medizin Deutschland (DVTA).
Aktuell haben 46 % der Krankenhäuser Stellenbesetzungsprobleme bei der Medizinisch-technischen Radiologieassistenz (MTRA), 24 % bei der Medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenz (MTLA) und 17 % bei der Medizinisch-technischen Assistenz für Funktionsdiagnostik (MTAF). Hochgerechnet auf die Grundgesamtheit der Krankenhäuser sind aktuell 1.170 VK-Stellen für MTA unbesetzt. 2011 waren es noch 425 Vollkraftstellen.

 

Der DVTA unterstützt die Forderung des Deutschen Frauenrats

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Der DVTA, als Mitglied des Fachausschusses Parität im Deutschen Frauenrat, unterstützt die Forderung des Deutschen Frauenrats in der heutigen Pressemitteilung "Wahlrechtsform nur mit Geschlechterparität".
Frauen sind nicht entsprechend ihrem Anteil an der Bevölkerung im Parlament vertreten. Dies muss sich ändern. Nur eine geschlechtergerechte Besetzung der Parlamente gewährleistet die gleichberechtigte Teilhabe und damit Demokratie.

Historie der MTA-Ausbildung

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© Deutsches Röntgen-Museum, gemeinfrei, wikimedia
 

Die Entwicklung der MTA-Ausbildung unter besonderer Berücksichtigung von Jena

Rita Seifert 

Die Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen (1845-1923) im Jahr 1895 führte dazu, dass die Photographische Lehranstalt des Berliner Lette-Vereins die Ausbildung weiblicher Hilfskräfte für Röntgenlaboratorien einführte