Zielgruppe:
MTLA, MTRA, MTAF, VMTA

Beschreibung:
Die Teilnehmer/-innen werden in diesem Seminar dahingehend befähigt, sich aus einem juristischen Blickwinkel mit den
Rechten und Pflichten sowie der Stellung von Lehrenden und Schülern/-innen zueinander zu befassen, um sich daraus für
den Schulalltag und insbesondere für Prüfungssituationen ergebende Konsequenzen abzuleiten.

Inhalte:
Ausbildungsrecht: Rechtstellung der Schule, des/der Lehrenden, der Auszubildenden/SchülerInnen (verfassungsrechtliche
Aspekte z.B. Lernmittelfreiheit, Freiheit von Wissenschaft und Forschung, freie Berufswahl), Rechtliche Implikationen zu den
Objektivierungsverfahren: Bewerberauswahl (z.B. Diskriminierungsverbot), Fragen der Zulassung und Eignung, Vertragsrechtliche
Implikationen: der Ausbildungsvertrag, Beginn und Ende der Ausbildung, Unterbrechungsmöglichkeiten, Schulordnungen
und AGBs, Verwaltungsrechtliche Implikationen: prüfungsrechtliche Anforderungen (MTAG, MTA-APrV), ermessensfehlerfreie
Leistungsbeurteilung, Auskunftspflichten gegenüber Behörden, Rechtsaufsicht für die Ausbildung, Rechte und Pflichten der/des
Lehrers, der Schulleitung, der Auszubildenden, Spezialrechtliche Regelungsgegenstände: ausgewählte Fragen zum Datenschutz,
Unfallversicherung, Mutter-, Arbeits- und Jugendschutz, Strahlenschutz, Ausbildungsfinanzierung nach §17a KHG Haftungsrechtliche
Implikationen, Haftungsvermeidung

Dauer:
14 Unterrichtsstunden

Ort:
Dortmund

Termin:
20. – 21.10.2017
DIW-MTA Modul Nr.: A350

Teilnehmerzahl:
20

Seminarleitung:
FH-Prof. Dr. Marco Kachler, Thomas Nieberle (RA)

Teilnahmegebühr:
€ 229,– für DVTA-Mitglieder
€ 189,– für DIW-MTA-Mitglieder
€ 279,– für Nichtmitglieder
(Preis beinhaltet Pausenverpflegung, keine Übernachtung)

Zertifizierung:
anerkannt für das Freiwillige Fortbildungszertifikat DIW-MTA/
DVTA e.V. mit 14 credits der Kategorie H
Diese Veranstaltung wird vom DIW-MTA durchgeführt. Es gelten
die AGB des DIW-MTA