Das Berufsbild MTLA...

Medizinisch-technische LaboratoriumsassistentInnen (MTLA) führen selbstständig und eigenverantwortlich die notwendigen laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen durch, die von Ärzten für die Krankheitserkennung, -behandlung und -vorsorge benötigt werden. Circa 70% aller Diagnosen werden auf der Grundlage der laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen gestellt.

Die Aufgabengebiete der MTLA sind sehr breit gefächert und werden in vier große Fachgebiete eingeteilt, die sich nochmals in spezielle Fachteile untergliedern.

In jedem der Fachgebiete werden laboratoriumsmedizinische Untersuchungen mit verschiedensten Analysentechniken, die von einfachen Farb- oder Trübungstests bis zu hochkomplexen molekularbiologischen Untersuchungsgängen reichen, durchgeführt.

Diese Analytik ist durch unterschiedlichste Qualitätssicherungsmaßnahmen in ein Qualitätsmanagementsystem eingebunden, dass durch MTLA auf- und ausgebaut wird. Dabei kommen immer umfangreicher elektronische Medien zum Einsatz.

Bundesrat stimmt neuem Strahlenschutzgesetz zu

Der Bundesrat hat heute dem Strahlenschutzgesetz zugestimmt. Damit wird das Strahlenschutzrecht in Deutschland umfassend modernisiert und der radiologische Notfallschutz auf Grundlage der Erfahrungen nach Fukushima konzeptionell fortentwickelt.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Das Strahlenschutzrecht hat große Bedeutung für die menschliche Gesundheit und für viele Lebensbereiche. Das Gesetz bringt zahlreiche Verbesserungen für den Gesundheits- und Verbraucherschutz in Deutschland."

Ionisierende Strahlung kommt in vielen Bereichen vor, zum Beispiel in der Medizin, in der Industrie oder in der Forschung. Der breite Anwendungsbereich des Strahlenschutzrechts wird nun durch das neue Strahlenschutzgesetz noch erheblich erweitert. So regelt es zum Beispiel den Einsatz radioaktiver Stoffe oder ionisierender Strahlung zur Früherkennung von Krankheiten. Voraussetzung ist, dass der Nutzen das Risiko der eingesetzten Strahlung überwiegt. Bislang war der Einsatz von Röntgenstrahlung in diesem Zusammenhang allein für die Früherkennung von Brustkrebs erlaubt.

Auch der Umgang mit dem radioaktiven Edelgas Radon wird zum Schutz der Bevölkerung in dem Gesetz umfassend geregelt. Radon, das aus dem Boden austritt, gilt nach Tabakrauch als die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Das Gesetz legt erstmals einen Referenzwert zur Bewertung der Radonkonzentration in Wohnräumen und Arbeitsplätzen fest. Anders als ein Grenzwert, der nicht überschritten werden darf und bußbewehrt ist, bildet der Referenzwert den Maßstab für Schutzmaßnahmen, um unterhalb des Wertes zu bleiben.

Das Strahlenschutzgesetz schafft zudem die Grundlagen für ein zwischen Bund und Ländern abgestimmtes, modernes Notfallmanagementsystem. Die Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung bei Notfällen im In- und Ausland sind in Notfallplänen darzustellen. Neu ist auch die Einrichtung eines radiologischen Lagezentrums unter Leitung des Bundesumweltministeriums, das bei einem überregionalen Notfall eine einheitliche Lagebewertung erstellt.

Bislang war das Strahlenschutzrecht in der auf dem Atomgesetz basierenden Strahlenschutzverordnung und der Röntgenverordnung geregelt. Aus Anlass der Umsetzung einer Euratom-Richtlinie wurden nun erstmals alle Bereiche des Schutzes vor ionisierender Strahlung systematisch in einem Gesetz zusammenfasst.

Die Regelungen zur Optimierung des Notfallschutzes werden bereits in diesem Jahr in Kraft treten. Die anderen Neuregelungen sollen zusammen mit noch zu erarbeitenden konkretisierenden Rechtsverordnungen bis Ende 2018 in Kraft treten.

12.05.2017 | Pressemitteilung Nr. 156/17 | Strahlenschutz

(Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)

Bundestagswahl 2017 - Ihre Mitwirkung ist für die Durchsetzung der Forderungen des DVTA wichtig!

Der DVTA ist Mitglied des Bündnisses Technische Allianz (Bündnis TA), in dem er sich gemeinsam mit den Verbänden der BTA, CTA und PTA für eine Novellierung der jeweiligen Berufsgesetze nebst Ausbildungs- und Prüfungsverordnung einsetzt, mit dem Ziel, dass die Novellierung idealerweise im Regierungsvertrag verankert wird.

Dafür wurde für die Bundestagswahl 2017 der nachfolgende Forderungskatalog nebst  Fragen für die Wahlkreiskandidaten entwickelt: 

                                                                                                 
Forderungskatalog (62kB,PDF)
 
Damit die Forderungen des Bündnisses TA bundesweit Gehör finden, sind wir auf Ihre wertvolle Mitarbeit angewiesen.
Wir bitten Sie, ihren Wahlkreiskandidaten den anliegenden Forderungs – und Fragenkatalog (beinhaltet sieben Fragen) nebst Musterbrief (rote Textstellen bitte noch ergänzen), der unter: www.buendnis-ta.de/Aktionen/ zur Beantwortung vorzulegen bzw. zuzusenden.

Deren Beantwortung soll die Politiker an der Wahlkreisbasis dazu anregen, sich mit der Ausbildungs- und Berufswirklichkeit von TA zu beschäftigen und die Dringlichkeit der Novellierung idealerweise auf die Bundesebene zu kommunizieren.
Sollten Sie Ihre Bundestagsabgeordneten noch nicht kennen, finden Sie Ihre Kandidaten, wenn Sie die Postleitzahl ihres Wohnortes eingeben, unter: www.abgeordnetenwatch.de/

 
Mehr Informationen zum Bündnis TA finden Sie unter: www.buendnis-ta.de

Vielen Dank!

Der DVTA unterstützt die Forderungen des Frauenrates zu einer effektiven Gleichstellungspolitik!

Zur Bundestagswahl 2017 richtet sich der Deutsche Frauenrat (DF) mit neun Forderungen an die Parteien im Wahlkampf. Mit diesen frauen- und gleichstellungspolitischen Forderungen geht der Deutsche Frauenrat in die Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Parteien und an die gesellschaftspolitische Öffentlichkeit.

"Wir fordern alle demokratischen Parteien auf, sich zu einer effektiven Gleichstellungspolitik zu bekennen. Rechtspopulismus ist eine Gefahr für die Freiheit der Geschlechter und für die Demokratie. Dem müssen wir aktiv entgegentreten“, so Mona Küppers, Vorsitzende des Deutschen Frauenrats.

In den neun Forderungen des DF enthalten sind außerdem die Umsetzung von Vereinbarkeit und partnerschaftlicher Arbeitsteilung, eine strukturierte gendergerechte Finanzpolitik, Schutz und Stärkung von geflüchteten Frauen und Mädchen und die Forderung für ein geschlechtergerechtes Gesundheitswesen. Alle neun Forderungen des DF zur Bundestagswahl 2017 finden Sie hier:

Pressemitteilungen Forderungen

Der DVTA als berufsständige Vertretung des überwiegenden Frauenberufs MTA unterstützt die Forderungen des Frauenrates.
Trotzdem es sich hier um einen weiblichen Beruf in MINT handelt, findet eine Benachteiligung gegenüber dem eher männlich besetzten Mechatronikerberuf bei der Vergütung und den Aufstiegsmöglichkeiten (z.B. keine Ausbildungsvergütung, Sackgassenberuf etc.) genauso statt, wie durch familienunverträgliche Arbeitszeiten und geringe Wertschätzung.
Es wird Zeit zu erkennen, dass Frauen in MTA-Berufen es wert sind. Ohne MTA keine Diagnostik - ohne Diagnostik keine Therapie!

DVTA fordert dringend Novellierung des MTA-Gesetzes und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung

Forderung: Novellierung des Berufsgesetzes/ Novellierung und Anpassung der Ausbildungskataloge

Vorschlag: Änderung der Anlage 1-4 der MTA-APrV 25.07.2014 (Entfernung obsoleter Inhalte und Ersetzung durch aktuelle Bezeichnungen)

Im Rahmen der zugesagten Regelungen für eine Teilzeitausbildung zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollte die Bundesregierung die Chance nutzen, die dringend notwendige Novellierung des MTAG und der MTA-APrV vorzunehmen. Der dafür notwendige Input liegt der Bundesregierung in Gestalt von Gutachten und der Vorschläge des DVTA vor.
Zu festigen ist dabei auch die Bedeutung des Heilberufs, da sich derzeit beobachten lässt, dass sich der Akademisierungsdruck auf die MTA-Qualifikation in einem verstärkten Rückgriff auf andere akademische Berufszweige ohne heilberufliche Fundierung ein Ventil sucht.

„Was verdient die Frau?“ - Video

Was verdient die Frau?
Serie – #Generalprobe (8. März 2017 und früher)
Ab dem 15. Februar 2017 erscheint auf den oben genannten Facebook- und Twitter-Seiten (jeweils mittwochs) eine Folge der 4-teiligen Serie „#Generalprobe“.
Am 8. März 2017, zum Internationalen Frauentag wird mit der letzten Folge den Höhepunkt der Reihe veröffentlicht.
 
Das aktuelle Video.
 

 
Inhalt 4. Folge:
Auch als Chefin in der Arena stößt unsere ZIRKUSDIREKTORIN auf Hindernisse. Was tun? Zusammenhalten! Mit dieser LETZTEN FOLGE unserer Zeichentrickserie #Generalprobe wünschen wir allen Frauen zum Internationalen #Frauentag ganz viel Power für sich und füreinander! ZUSAMMEN SIND WIR STÄRKER UND KÖNNEN WAS BEWEGEN! #IWD2017 Und wie steht es um deine wirtschaftliche Unabhängigkeit? Mach jetzt den Test auf www.die-generalprobe.de!
 

Welttag des Labors

Welttag des Labors 2017
Was leisten medizinische Laboratorien in der Patientenversorgung? Wo liegen die Potenziale innovativer diagnostischer Verfahren? Was zeichnet den Arbeitsort Labor aus und welche Qualifikationen sind hier gefragt?
Unter dem Motto „Blick ins Blut“ liefert der Welttag des Labors die Antworten.
 
 
Medizinische Laboratorien und Laborschulen öffnen ihre Türen
Der Welttag des Labors 2017 am 23.04.2017 richtet sich an die breite interessierte Öffentlichkeit. Neugierige können deutschlandweit bereits am 22. April vor Ort in den teilnehmenden medizinischen Laboren und Laborschulen für den medizinisch-technischen Nachwuchs interessante Einblicke in die Labordiagnostik gewinnen.  
 
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage.
 

„Was verdient die Frau?“

In diesem Jahr werden im „Frauenmonat“ März durch das DGB-Projekt „Was verdient die Frau? Wirtschaftliche Unabhängigkeit!“ zwei Video-Überraschungen zu diesem Thema veröffentlicht. Die Handlungen werden noch nicht verraten – die Spannung steigt!
Der DVTA unterstützt in diesem Fall und wird die Videos (Videolinks) ebenfalls bekannt geben. Bis dahin sind wir gespannt, was uns erwartet. 
Die Veröffentlichungen sind von Seiten des DGB für den 8. und 16. März 2018 geplant.
 
Sie möchten sich hierzu in den sozialen Medien weiterinformieren, dann schauen Sie bei Facebook und Twitter rein.
 
Serie – #Generalprobe (8. März 2017 und früher)
Ab dem 15. Februar 2017 erscheint auf den oben genannten Facebook- und Twitter-Seiten (jeweils mittwochs) eine Folge der 4-teiligen Serie „#Generalprobe“.
Am 8. März 2017, zum Internationalen Frauentag wird mit der letzten Folge den Höhepunkt der Reihe veröffentlicht.
 

Dringender Handlungsbedarf: Fachkräftemangel im Gesundheitswesen betrifft auch die Medizinisch-technischen Berufe (MTA)

Die am 09.02.2017 veröffentlichte Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt  Risiko eines Fachkräfteengpasses im Gesundheitswesen auf, der auch die Medizinisch-technischen Berufe, umfasst. Bereits im Jahr 2025 kann es zu einem flächendeckenden Arbeitskräfteengpass kommen und im Jahr 2035 würden dann sogar ca. 270.000 Beschäftigte fehlen. Dieser Engpass kann weder durch „Fachfremde" noch durch längere Arbeitszeiten ausgeglichen werden, da es  keine weiteren Kapazitäten mehr gibt. Da Personen, die einen Pflege- oder Gesundheitsberuf ohne Approbation erlernen, ihrem Berufsfeld gegenüber sehr loyal sind (sog. Stayer-Quote, d.h. Verbleib im Beruf, bei 74,4 Prozent), sollte vor allem in die Ausbildung in diesem Bereich verstärkt investiert werden. Ein wichtiger Einflussfaktor für die zukünftige Fachkräftesicherung ist die Attraktivität des Berufsfelds durch eine angemessene Ausbildungs - und Arbeitsvergütung, eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Aufstiegschancen und eine bessere Work-Life-Balance zu steigern.

Es besteht daher dringender Novellierungsbedarf für die Ausbildung der Gesundheitsberufe, insbesondere der MTA-Berufe!!!