Beschreibung:
Heute läuft die gesamte Routine- und Notfalldiagnostik in einem Zentrallabor. Einzelfaktoren, Inhibitoren, D-Dimer und vWF werden an den gleichen Gerinnungsgeräten bestimmt und meist rund um die Uhr angeboten. Selbst die Thrombozytenfunktion (beschränkt auf definierte Indikationen) wird mittels der in-vitro-Blutungszeit angeboten. Moderne Geräte zur Thrombelastographie stehen als POCT-Gerät direkt im OP der Chirurgie. Auch in Klinikbereichen, in denen zu bestimmten Tageszeiten kein Labor in direkter Nähe ist, werden INR, aPTT und ACT mittels POCT direkt auf der Station gemessen. Die Bestimmung von neuen Antikoagulantien und die damit verbundene Interpretation der Standardtests muss organisiert werden. Die RiliBÄK stellt gerade in der Gerinnung besondere Anforderungen an das QM-System eines Zentrallabors.

Inhalte:

  •     Grundlagen der Hämostaseologie
  •     Von Thrombozytenfunktion über Gerinnungskaskaden bis hin zur Fibrinolyse
  •     Neue Antikoagulantien
  •     Thrombophilie, Hämophilie
  •     Welche Tests können rund um die Uhr bestimmt werden?
  •     Gerinnung als POCT?

Dauer:
8 Unterrichtsstunden

Ort:
Heidelberg

Termin:
16.09.2017
Samstag, 09.00 – 16.30 Uhr
Seminar Nr.: 37065

Teilnehmerzahl:
25

Seminarleitung:
Dipl.-Chem. Markus Zorn

Teilnahmegebühr:
€ 109,– für DVTA-Mitglieder
€ 154,– für DIW-MTA-Mitglieder
€ 218,– für Nichtmitglieder
(Preis beinhaltet Pausenverpflegung)

Zertifizierung:
anerkannt für das Freiwillige Fortbildungszertifikat DIW-MTA/ DVTA e.V. mit 8 credits der Kategorie H