Zielgruppe:
MTA der Fachrichtung Radiologie

Beschreibung:
Die konventionelle Röntgendiagnostik ist nach wie vor die häufigste Anforderung in der Radiologie. Angesichts der Bedeutsamkeit der Großgeräte und des rasanten technischen Fortschritts in der Direktradiographie stehen wir vor der Herausforderung der Bewältigung des technischen Fortschrittes bei gleichzeitiger Beibehaltung einer optimalen radiologischen Einstelltechnik. Hier setzt dieses Seminar an. Wir werden die Grundlagen der digitalen Technik erörtern, die Funktionsweise zweier Systeme erklären und einen Blick auf die Bildverarbeitung werfen. Mögliche Fehlerquellen können an dieser Stelle diskutiert und demonstriert werden. Danach werden wir in einem Hands on an Flachdetektorarbeitsplätzen verschiedene Verletzungsmuster durchsprechen und den diagnostischen Werdegang simulieren. Ein großer Schwerpunkt dabei ist die exakte Einstelltechnik auch mit Blick auf eine mögliche Vermeidung nachgeschalteter Großgeräteuntersuchungen.

Inhalte:

  • Funktionsweise der digitalen Projektionsradiografie
  • Umgang mit polytraumatisierten Patienten, intubierten Patienten oder Patienten mit akuten Verletzungen der Wirbelsäule
  • Radiologische Besonderheiten bei der Einstelltechnik von polytraumatisierten Patienten, Patienten mit akuten Verletzungen der Wirbelsäule, klassischen Trauma-Mechanismen und Unfallfolgen (Verkehrsunfall, Stolpersturz, Treppensturz, etc.)
  • Fehler bei der Bilderstellung erkennen und interpretieren
  • Überlegungen zu räumlichen und personellen Anforderungen

Dauer:
8 Unterrichtsstunden

Ort:
Berlin

Termin:
09.06.2018
Samstag, 09.00 – 16.30 Uhr
Seminar Nr.: 38110

Teilnehmerzahl:
20

Seminarleitung:
Stefanie Becht, Ltd. MTA
Jens Hausmann, MTRA
Sascha Heyl, MTRA

Teilnahmegebühr:
€ 119,– für DVTA-Mitglieder
€ 220,– für Nichtmitglieder
(Preis beinhaltet Pausenverpflegung)

Zertifizierung:
anerkannt für das Freiwillige Fortbildungszertifikat DIW-MTA/
DVTA e.V. mit 8 credits der Kategorie C